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PicturedbyBetty ToolBox, Kamera, Objektive, Fototechnik, Fotografieren, ToolBox

Weil ich so oft gefragt werden, möchte ich euch gerne meine aktuelle Toolbox vorstellen. Da es sehr viel ist, wird es mehrere Beiträge dazu geben (die ich euch hier alle verlinke). Dies hier ist Teil #1. Hier findet ihr meine Kamera und meine aktuellen Objektive. Neben den technischen Details möchte ich euch zeigen, warum ich mich für diese Produkte entschieden habe und wofür ich sie verwende. In Teil #2 folgt mein verwendetes Zubehör und sonstige Produkte mit denen ich arbeite & fotografiere. Und der #3 Teil wird die Toolbox der Setting- und Dekorationselemente erweitern. Zudem werde ich euch in einem weiteren Beitragen zeigen, mit welcher Kamera ich als Anfängerin gestartet bin und wie man mit kleiner Investition schon wunderschöne Fotos machen kann.

PicturedbyBetty Toolbox: #1 Kamera und Objektive

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Foto-Quelle: Amazon Affiliate Programm

1. Meine Kamera:

Für meine gebuchten Aufträge und Projekte fotografiere ich heute mit einem Profi-Modell von Canon: der Canon EOS 5D Mark 4. Dabei handelt es sich um eine Vollformat Spiegelreflexkamera. Die Kamera liegt mir wundervoll in der Hand, sie ist zwar etwas schwer, wenn ein großes Objektiv davor ist. Doch trotzdem liebe ich sie. Wenn ihr technisch mehr über die Kamera wissen wollt, schaut doch einmal hier vorbei: Canon.de.

Warum habe ich diese Kamera gewählt:

  • Ich bin ein Canon-Fan, meine erste Kamera war bereits eine Canon Spiegelreflex Kamera (siehe unten) und bisher konnte mich keine andere Marke überzeugen
  • für meine Selbstständigkeit habe ich mir ein Profi-Modell gewünscht, das mich auch in schwierigen Situationen nicht im Stich lässt (ihre Geschwindigkeit war dabei das ausschlaggebende Argument)
  • Vollformat – nachdem ich jahrelang mit einer ASP-C Kamera (siehe unten) fotografiert habe, hab ich mir eine Vollformat Kamera gewünscht. Der Abbildungsbereich bzw. der Sensor ist einfach größer und ermöglich so ein viel schöneres Bokeh. Ein schönes und weiches Bokeh ist ein Stilelement meiner Arbeit und war mir daher sehr wichtig.
  • Was ich total beeindruckend finde: die Kamera lässt eine Mikrokorrektur der Schärfenebene nachdem das Bild gemacht wurde zu. D.h. du kannst dir das Bild auf dem Monitor der Kamera ansehen und falls die Schärfe nicht auf dem gewünschten Punkt ist, kann man eine kleine Korrektur vornehmen und den Schärfepunkt verschieben. Technik die begeistert.
  • Zudem war mir eine schnelle Kommunikation mit Handy und Tablet wichtig. Die Kamera besitzt WLAN und eine sehr gute App. So kann ich meine Bilder sofort aufs Handy ziehen und sie dort z.B. mit Adobe Lightroom Mobile bearbeiten.
  • Canon hat immer interessante Cash Back Aktionen – d.h. egal wo ihr die Kamera gekauft habt, ihr registrierte diese danach bei Canon und erhaltet oft noch Geld zurück. So war es bei mir damals auch. Aktuelle Cash-Back Aktionen findet ihr auf Canon.de.

Die Kamera findet ihr bei Amazon hier:

Info: PicturedbyBetty Amazon Affiliate Link

Aktuell gibt es auch die neue spiegellose Canon EOS R Vollformat Kamera auf dem Markt. Warum ich nicht mit einer spiegellosen Kamera fotografiere: es fühlt sich für mich einfach nicht echt an, wenn ich durch den Sucher der Canon EOS R schaue. Das Bild wird elektronisch bzw. digital erstellt. Ich sehe nicht die echte Situation durch einen Spiegel dargestellt, sondern ein erstelltes Bild. Das hat sich für mich bisher immer nicht gut angefühlt. Ist aber mit Sicherheit Typ-Sache. Unabhängig davon hat die neue Canon EOS R den gleich Sensor wie die 5D Mark 4.

2. Objektive

Über meine Objektivauswahl habe ich mir viele Gedanken gemacht. Vor allem für das zuletzt hinzugekommene Objektiv gingen viele Tests und Probeshootings drauf. Ein super gutes „Immderdrauf“ ist definitiv das Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM Standard-Zoom Objektiv (82mm Filtergewinde) schwarz (PicturedbyBetty Amazon Affiliate Link). Ich habe mich damals aufgrund der Produktfotografie für den großen oder kleinen Bruder (wie auch immer man das sehen möchte) entschieden: Canon Objektiv EF 24-105mm 1:4L IS II USM (77mm Filtergewinde) schwarz (PicturedbyBetty Amazon Affiliate Link).

Das 24-105 mm mit 4,0 Blende ist zudem ein hervorragendes Reiseobjektiv. Es ist auf jeder Reise dabei und ich nutze es auch für die Landschaftsfotografie mit Stativ.

Wie genau wählt ihr das richtige Objektiv?

  • Wichtig zu wissen: die erste Angabe ist die Brennweite . 24-105mm zeigt euch, dass es sich um ein Zoom-Objektiv handelt, das heißt ihr könnt Dinge näher heranholen oder andersherum Dinge herauszoomen, um z.B. Landschaften sehr weitwinklig zu fotografieren.
  • Umso kleiner die Brennweite (= mm Zahl im Namen des Objektives), umso mehr bekommt ihr auf euer Bild (= Weitwinkel-Objektiv). Umso größer die Brennweite, umso näher kommt ihr an das Objekt heran (= Tele-Objektiv). Als Beispiel: für Landschaften ist eine sehr geringe Brennweite  (= mm) sinnvoll, 16-24 mm. Für eine Safari wäre ein Tele-Objektiv besser, z.B. 200 -400mm.
  • Es gibt Zoom-Objektive, die erkennt ihr an der von/bis mm Angabe. Und es gibt Festbrennweiten, diese Objektive haben nur eine Zahl als mm Angabe, z.B. 50 mm. Festbrennweiten sind qualitativ oft besser als Zoom-Objektive und haben ein klareres oft auch schärferes Bildergebnis. Mit einer Festbrennweite muss man sich allerdings mehr bewegen 😉
  • Die Vorteile von Zoomobjektiven lassen sich meist erkennen, wenn es schnell gehen muss und man flexibel sein möchte. Wie auch beim Gewicht. Man braucht eben nur ein Objektiv für einen großen Brennweiten-Bereich. Daher auf Reisen eine absolute Empfehlung.
  • Die Blende steht ebenfalls im Titel, hier z.B. 4,0. Das zeigt dir, wie groß sich die Lamellen in dem Objektiv öffnen lassen. Umso kleiner die Blende, umso größer lassen sich die Lamellen im Objektiv öffnen. Das heißt, umso mehr Licht kommt in das Objektiv. Objektive mit kleiner Blende sind immer gleich viel teurer, denn damit kannst du auch bei schlechtem Licht noch sehr gute Bilder machen.
  • Und umso offener die Blende z.B. 2,8 oder kleiner, umso unschärfer der Hintergrund, umso schöner und weicher das Bokeh. #genaumeinding

Mein erstes Objektiv, das Canon EF 24-105 mm mit einer 4,0 Blende findet ihr hier:

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Ich liebe Close-Ups und Detailaufnahmen. Am liebsten möchte ich immer ganz ganz nah an das Objekt heran, um ganz ganz viele Details heraus zu holen. Dafür habe ich mein zweites Objektiv:Canon EF 100mm 2,8 L IS USM Macro-Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) schwarz (PicturedbyBetty Amazon Affiliate Link).

Hierbei handelt es sich um eine Festbrennweite und ein Macro-Objektiv, mit einer wundervoll offenen Blende von 2,8. Dieses Objektiv ermöglich dir, z.B. einen Käfer oder eine Pflanze ganz nah zu fotografieren und wahnsinnig interessante Details zu entdecken. Ich nutze das Objektiv auch in der Produkt- und Porträtfotografie. Das Bokeh ist wundervoll und es gibt einen ganz anderen Bild-Eindruck, da das Objektiv schon in den Zoombereich geht. Auch wunderschön um z.B. Lippen abzulichten. Klare Empfehlung und ein Objektiv das ich nicht mehr hergebe. Ausprobieren lohnt sich hier.

Das Canon Macro-Objektiv findest du hier:

 

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Und nun folgt meine jüngste Errungenschaft: mein wundervoll schmeichelndes Bokeh Objektiv, das ich für die meisten People-Shootings nutze:Sigma 50mm F1,4 DG HSM Art Objektiv (77mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (PicturedbyBetty Amazon Affiliate Link).

Nebenbei gesagt: ich liebe es und ich habe es sorgfältig ausgesucht. Ich habe mir in der letzten Zeit angewöhnt, meine Wunsch-Objektive vorab zu testen und genau das würde ich euch auch empfehlen. Es gibt diverse Möglichkeiten sich mal für ein Wochenende ein Objektiv auszuleihen und es auf Herz und Nieren zu testen. In München ist das z.B. bei Calumet oder bei Foto Dinkel hervorragend möglich. Die Preise für ein Wochenende sind aus meiner Sicht sehr fair – vor allem wenn ihr das Objektiv Samstagnachmittag abholt und Montagmorgen zurückbringt zahlt ihr oft nur einen Tag.

Ok zurück zum Objektiv: das gleiche Objektiv gibt es auch von Canon. Aus diesen Gründen habe ich mich aber für das Sigma entschieden:

  • Sigma bietet an dieser Stelle die neuere Technik und das wesentlich bessere Preis-Leistungsverhältnis
  • Das Bokeh von Sigma war für mich einen tick weicher und geschmeidiger als beim Canon EF 50mm (davon gibt es auch unterschiedliche Blenden z.B. 1.2, 1.4 oder 1.8 und enorme Preisunterschiede)
  • Die Verarbeitung des Objektives ist super, zudem gehört es der Art Serie von Sigma an, das ist die entsprechende Profi Serie. Bei den Canon Objektiven erkennt ihr übrigens die Profi-Modelle am roten Ring um das Objektiv.
  • Bei meinen Vorab-Tests (es waren tatsächlich mehrere), hat es mich in der Handhabung und der Bildqualität einfach überzeugt.

Und hier könnt ihr das Sigma 50mm 1.4 finden:

Info: PicturedbyBetty Amazon Affiliate Link

Schön, dass du bis hier her gelesen hast. Im #2 Teil gehts weiter mit meinem Fotografie-Zubehör und sonstigen Produkten mit denen ich arbeite und fotografiere: Teil #2 Zubehör und Homestudio Stuff. Für alle Neuigkeiten folge mir doch gerne auf Instagram oder Facebook: picturedbybetty

Hinweis: die genutzten Links sind vom Amazon Affiliate Partnerprogramm. Das hießt, wenn ihr über diesen Link eines der Produkte bestellt, erhalte ich eine Provision. Alle Details dazu findet ihr in meinem Impressum oder unter https://partnernet.amazon.de

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